My Musical History

 

Einführung:

 

 

Mittlerweile sind schon einige Jahre die Elbe herunter geflossen und man erschreckt sich, wo denn  die Zeit geblieben ist, da ich inzwischen schon 39 Jahre alt bin, hunderte von Gitarrensaiten weggerockt  und  eine Menge Verstärker etc. verschrottet habe.

 

So sehe ich doch noch immer den jungen Mann, der bei null Grad in Hohnstorf auf’m Deich an der Elbe sitzt und seiner Westerngitarre die ersten Lieder entlockt. Tja, das war schon schweinekalt damals, aber die Lautstärke meiner Gitarre war leider im Haus meines Onkels nach 20 Uhr nicht erwünscht, da seine Tochter meistens früh ins Bett musste und ich in Hohnstorf ein Gefangener meiner vorgegebenen  Lehre als Bohrwerkdreher war.

 

Doch meinen ersten Kontakt mit der Gitarre hatte ich schon wesentlich früher als im zarten Alter von 16 Jahren. Mein Vater hatte einen Arbeitskollegen, der bereits als er noch in Brot und Lohn der selbigen Firma stand, in der ich meine Lehre absolviert habe, diverse billige Konzertgitarren unters Volk brachte. Und da viel durch Zufall auch eine Klampfe für mich ab, der ich dann bei einem Gitarrenkurs von der Kirche die ersten Töne entlockte. (Wobei die Kirchenlieder nicht gerade meine musikalische Karriere förderten und schnell zu einem vorzeitigem Ende jener beitrugen...!)

Als ich dann meine Lehre in Geesthacht anfing und aus fahrtechnischen Gründen unter der Woche nicht nach Hause konnte, schenkte mein Vater mir meine erste richtige Gitarre.

 

Tja, was soll man mit `ner Westerngitarre, wenn man einfach nichts damit anfangen kann? Es musste ein Gitarrenlehrer her, den ich dann im oben genannten Arbeitskollegen meines Vaters fand, der sich inzwischen mit einem Musikgeschäft in Lauenburg selbstständig gemacht hatte. Also einmal die Woche Gitarre geschultert und ab über die Brücke von Hohnstorf in die Lauenburger Altstadt rein.

 

Erster Gitarrenunterricht:

 

An mein erstes Lied, das ich lernen sollte kann Ich mich noch gut erinnern: „Happy Birthday“!

Gefolgt von Hannes Wader: „Heute hier, morgen dort“ und einigen anderen komischen Liedern.

 

Leider hat mich mein Gitarrenlehrer des Öfteren versetzt, so das ich schon ziemlich oft umsonst den Fußmarsch über die Elbe nach Lauenburg gemacht habe. ( Entschuldigung an dieser Stelle an alle meine Schüler, die ich auch schon mal versetzt habe: „Hallo Mattis“!!!)

 

Auf jeden Fall sah ich eines Tages bei meinem Lehrer im Geschäft das Buch: „BAP für Gitarre“  von Peter Bursch und Klaus „ Major“ Heuser (meinem ersten Gitarrenidol).

 

Von da an war ich mein eigener Gitarrenlehrer, da mein Unterricht leider immer öfter ausfiel und ich es dann irgendwann auch aufgab umsonst die Elbseite zu wechseln.

 

Meine erste Band:

 

Es geschah wohl auf einer unserer unzähligen Cliquen - Meetings , dass wir uns nach der Vernichtung eines Kasten Bier sagten: „Was da aus den Boxen dröhnt, das können wir schon lange!“. Also wurde entschieden, wer welches Instrument zu bedienen hat. Da ich schon etwas auf der Gitarre zustande bekam, (ein paar Akkorde, ähm?) habe ich natürlich die Gitarre übernommen. Der Rest wurde einfach nach Bierlaune so verteilt und schon war meine erste (Punk) Band aus der Taufe gehoben. „KIEFERBRUCH“!

 

Wir probten im Keller meiner Eltern, ( an dieser Stelle noch mal vielen Dank an die Nerven meiner Eltern!) und fabrizierten jede Menge Krach. Nach dem ersten Auftritt und dem Tod unseres Schlagzeugers, löste sich die Band nach ca. einem ¾ Jahr wieder auf. Aus musikalischer Hinsicht war dies wohl kein Beinbruch für die Musik schlecht hin.

 

Besetzung: 
Mathias Groth – Drums
Mathias Wolf – Bass
Thomas Goldbach – Vocals
Hauke Rosenberg – Guitar
Discographie: (Irgendwelche verschollenen Demo Aufnahmen)

 

Heavy Metal:

 

Etwa ein Jahr später (1989) sprach mich in einem Lüneburger Musikgeschäft ein jetziger Freund an, ob ich mir nicht vorstellen könnte, in seiner Metalband „VIOLATOR“ mitzumischen. Was ich natürlich gern annahm, da ich auch wieder Lust hatte Musik in einer Band zu machen.

 

Aus diesem Gespräch entwickelte sich eine sehr fruchtbare musikalische Zusammenarbeit, die sich über etliche Jahre, bis ins Jahr 2001 erstreckte, aber dazu später mehr... Wir probten in einem alten Kindergarten, auf dem Grundstück seiner Eltern, in dem ich selbst noch als Kind mein Unwesen getrieben hatte. Wir spielten überwiegend selbst geschriebene Songs und auch natürlich einige Lieder unserer Vorbilder nach. (Metallica, Helloween etc.) Dem folgten logischerweise die ersten kleinen Auftritte auf Partys, Scheunenfeten, kleinen Clubs (Wahnhof) usw.

 

Besetzung: 
Sebastian Fiechtner – Vocals & Guitar
Markus Böspflug – Drums
Stephan Gryzb - Bass
Hauke Rosenberg – Guitar

 

Discographie:

 

Demos:
1990 - Violator
1991 - Metal Rebel
1994 – Livudio

1995 – Sexual Abuse….

 

Melodic Metal

Aufgrund eines Songs den ich 1992 komponierte und auf meinem 4-Spur-Recorder aufnahm, entwickelte sich aus einem Projekt eine richtige Band: Purgatory war geboren! In einem kleinen Kellerraum in Barum, bei den Eltern von Wicky, rockten wir zweimal die Woche so richtig los, das sich die Balken bogen. Mit "Lost Paradise" nahmen wir noch im gleichem Jahr unser erstes 4-Spur Demoband auf. Ein unvergessliches Ereignis aus diesem Jahr war unser Auftritt auf dem Bleckeder Stadtfest, wo vor ca. 200 - 300 Leuten unserem Bassisten Henryk beim vorletztem Song eine Saite riss und kein Ersatz aufzutreiben war.

Mit Purgatory absolvierte ich auch meinen ersten Studiobesuch in Lüneburg, wo wir günstig 3 Songs einspielen konnten, was für mich in Sachen Recording zu einer wertvollen Erfahrung wurde.

1993 brachten wir dann unser zweites Demo "Illusions in the Abyss" an den Start, wo wir musikalisch so richtig Gas gaben und auch einige tolle Auftritte hinlegten, wie z.B. im legendärem Flecken, wo wir soviel Publikum anlockten, dass die Leute hinten aus der Kneipe schon wieder rausgedrängt wurden. (ca.125 zahlende Gäste, unerreichter Fleckenrekord !!!)

1994, nach einem erneutem Studiobesuch und unserem Abschiedsgig im Clubhaus des Brainpain MC, war es dann auf einmal vorbei und ich stand ohne Band da.      

 

Discographie:

1992 Lost Paradise
1993 Illusions in the Abyss
 
Besetzung:

 

Katrin Michelsen - Vocals
Henryk Reimers - Bass
Stephan Wiekhorst - Guitar
Stefan Lehmann - Drums
Hauke Rosenberg – Guitar
 

 

The Rocky Mountain Oysters 

Schon zu Purgatory-Zeiten spielte ich mit meinem Kumpel Cheech und meinem Purgatory Weggefährten  „Wicky“ einen Unplugged-Gig im „Flecken“. Wir traten damals unter dem Namen: „ Cheech & the 24 golden Strings Guitarband“ auf und spielten von den Beatles bis Westernhagen alles rauf und runter, was sich auf der Akkustikklampfe so spielen ließ.

Als einige Monate später, wieder einmal eine Party „Im Flecken“ anstand und Wicky keine Zeit hatte, überlegten Cheech und ich warum wir eigentlich nicht mal so richtig losrocken sollten.

Schon waren die „Cheech & the Rocky Mountain Oysters Bluesband“ aus der Taufe gehoben.

Wir verunglimpften zuerst nur eine handvoll Songs von Gary Moore und anderen Künstlern.

Da es uns sehr viel Spaß gemacht hatte, wurde aus diesem Mini-Gig nach einiger Zeit ein cooles Projekt, das wir, wenn wir meinten die Welt bräuchte uns mal wieder, ab und zu ins Leben zurückriefen. (2-3 Wochen exzessives Proben und rauf auf die Bühne) 

Mittlerweile wuchs unser Programm auch auf  abendfüllende 2-3 Stunden an, indessen Verlauf wir von Clapton, Hendrix, Motörhead und natürlich Gary Moore alles runterrockten was uns in den Kram passte. (und natürlich irgendwie nach Blues roch!)

Ich erinnere mich noch immer gerne an die legendären Gigs im „Flecken“, Waldbad Alt Garge oder beim Brainpain MC. 

P.S.: Hey Jungs, ich könnte mir gut vorstellen, das die Welt uns mal wieder braucht!

Und die Welt hat uns mal wieder gebraucht. Im Sommer 2009 war es wieder einmal soweit. Nach 5 Proben waren die 25 Songs eingeprobt  und es ging auf die Bühne. Das Ergebnis war eine tolle Live DVD mit 16 Spur Sound. Danke Jungs!!!

Discographie:

1995 – Live Demo: Live im Flecken

2000 – Rock until you drop! (CD)

2001 – Live Video & Live Doppel CD “In from the Blues” 

2009 - Power of the Blues (Live DVD)

 

Besetzung:
 
Ullrich "Cheech" Wachowski - Vocals / Harp
Hauke Rosenberg – Guitar
Wolfgang "Wolle" Stellmann - Bass / Wulf Steingraeber - Bass (2009)
Stefan Lehmann - Drums
Ronald Seidenberg - Guitar (2009)
 
Melodic Speed Metal - Bourbon Street / Errantry
 
1996 stieg ich bei der Band Bourbon Street ein, die Hände ringend einen neuen Gitarristen suchten, dar die nächsten Auftrittstermine  schon feststanden und der eine Gitarrist die Band verlassen hatte.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich mir in 3 Wochen ca. 22 Songs der Band raufschaffen mußte.   (Puh, das war etwas stressig)

1998 benannten wir die Band in Errantry um, dar es schon in Bayern eine Band mit dem Namen  Bourbon Street gab.

Hier an dieser Stelle mal eine kleinen Auszug aus dem Bandnachruf:

Errantry - Irrfahrt, Umherschweifen

Der Beginn der Irrfahrt...
1993 gründete sich die Band unter dem Namen "Bourbon Street".(Spaß haben und die Haare wehen lassen, war das Motto)
1999 trennte sich die Band und jeder ging seine eigenen musikalischen Wege. Sänger Henne Basse wechselte zu den Jungs von "Brainstorm"(wo er aber nur eine Tour absolvierte) und shoutet jetzt bei "Metallium"!

Gitarrist Malte Neumann (früher bei der Deathmetalband "Torchure") beschreitet jetzt eigene Wege in sachen Musik.

Drummer Markus Böspflug heuerte bei der gutgebuchten Coverband "Top for Tea" an. (www.topfortea.de)
Gitarrist Hauke Rosenberg gründete die Band "Schmelzer" (bei mp3 unter der Rubrik "Rock") und verdiente seine Brötchen in diversen anderen Bands.

Die Irrfahrt war vorbei - Die Songs doch unvergessen...
 

 

Discographie:

1996 - CD "Emraced"

1998 - Demo "Lost Reflection"

 
Duo Dauerstramm
 
Es war das Jahr 1997, als Cheech und ich, nach dem Missbrauch von einigen Bierchen, auf die verhängnisvolle Idee kamen, das "Duo Dauerstramm" ins Leben zurufen. Dar wir Lust darauf hatten, mal wieder unsere Akustikgitarren zu missbrauchen. Was wir seit unserem Gig mit dem Projekt : "Cheech & the 24 golden Strings Guitarband" nicht mehr getan hatten.
Also schnappten wir uns einige Klassiker der Muskgeschichte, packten noch den ein oder anderen eigenen Song dazu und nahmen unser erstes Demoband auf "One Scotch, one Bourbon, one Beer".

Mit dem Demo im Gepäck spielten wir einige Auftritte, wobei man den Auftritt in unserer Stammkneipe "Im Hardys" wohl herausheben kann. 1998, im Sommer des Bieres, nahmen wir dann unser zweites Demo auf "Ohne Bier und fern der Heimat". Momentan befinden wir uns gerade mitten in den Aufnahmen zu unserer neuen CD "Wasser marsch". Was auch langsam Zeit wurde, dar wir schon unser 10 Jähriges Jubiläum verpennt haben. Aber wir wären nicht das Duo Dauerstramm, wenn wir das nicht dieses Jahr ganz fett nachholen würden und im Frühling unsere "Zechtour 2008" starten würden.

 
Discographie:

1997 - One Scotch, one Bourbon, one Beer

1998 - Ohne Bier und fern der Heimat

 
Schmelzer - Knallharter Deutsch Metalrock
 
Mit Schmelzer probten wir in Dahlenburg im Keller von unserem Drummer Carsten, dort bauten wir uns ein kleines gemütliches 8 - Spur Studio ein. Wo dann auch unsere beiden CD´s, mit ausschließlich eigenen Stücken, entstanden.
Zu großen Auftrittsehren sind wir nie so richtig gekommen, weiß der Geier warum. Wir waren wohl mehr ne` Studioband, die gerne Songs geschrieben und recordet hat. Einige schöne Perlen waren schon dabei, wie z.b. "Sei verflucht" oder "Nimm mein Herz" etc.
Mal sehen, vieleicht nehmen wir ja mal wieder eine CD auf, denn irgendwie habe ich das Gefühl, das da noch was fehlt für einen runden Abschluss.

 

...wir sind Könige der Sonne,
Opfer ohne Glauben,
anders als das Leben,
wir öffnen eure Augen...

 
..
Discographie:

CD - Sternenblut

Mini CD - Parasiten

 
.Besetzung:
 
Sebastian Fiechtner - Vocals / Guitar
Hauke Rosenberg - Guitar
Wolfgang Stellmann - Bass
Carsten Schuppe - Drums
 
Nameless - Die Rock Cover Band
 
Inzwischen spiele ich schon seit über 6 Jahren bei Nameless und wir haben schon eine ganze Menge Gigs runtergerockt. Einige Musiker kamen und gingen, aber das ist wohl das Los einer Cover Rock Band. Zu den schönsten Auftritten zählen für mich unter anderem der Headliner Auftritt auf dem Höpen Air vor ca. 6000 Zuschauern. (Mit eigenem Koch im Backstagebereich und tollen Konzertbesuchern, die richtig abgingen.) 
Der Gig im Hamburger Downtown Bluesclub, wo man eigentlich als normal sterbliche Coverband niemals auf die Bühne kommt und wo ansonsten nur gestandene Größen der Musikbranche auftreten.
Und natürlich die Auftritte auf unser alljährigen Kutterfahrt auf der Elbe, was einfach immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis, durch das einzigartige Flair auf der Elbe ist.
Am 18.9.2010 haben ich nun mein letztes Konzert, nach zehn Jahren in der Band, mit den Jungs im Ramba Zambar gespielt. Wir haben zum Abschluss noch eine Live DVD mitgeschnitten und einen würdigen Abschluss hingelegt. Nichts ist für immer... 
 
Discographie:
 
2001 - Five for the Road CD
2005 - Come Together CD
2008 - Mission to Rock CD
2010 - Live DVD
 

Besetzung:

 
Otto - Vocals
Shorty - Guitar
Wulf - Bass
Vitalij - Drums
Hauke - Gitarre
Hubi - Technik
 
Bullet Train
 
Eigentlich wollte ich nach Nameless, nicht schon wieder in einer Coverband spielen. Aber meistens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die Songauswahl fällt um einiges Härter aus, als die Setliste von Nameless. Wir rocken Songs von Airborne, AC/DC, Accept, Danzig und einige Rockklassiker. Mittlerweile haben wir auch unsere erste CD am Start, wo wir auch zwei eigene Songs drauf haben.  Und nach den ersten Gigs nimmt das Projekt an langsam an Fahrt zu.

So, ein Jahr Bullet Train ist jetzt ins Land gezogen und wir haben schon eine Menge Gigs hinter uns gebracht. Ob auf Open Airs oder auf einem Gastfahrschiff auf der Elbe. Wir haben alles gerockt und der Terminkalender für 2012 füllt sich. So kann es weitergehen. Schauen wir mal was noch kommt ...

 

Besetzung:
 
Michael Rusch - Vocals
Thomas Schacht - Bass
Steven Rusch - Drums
Hauke Rosenberg - Guitar
Martin Rensch - Guitar
 
Discographie:
 
2011 - Bullet Train CD
 
Webside: www.Bullettrain.de
 
 
Unplugged Surprise
 
Seit Ewigkeiten wollten wir schon ein Unplugged Programm starten. (Wie man das in der Bierlaune sich so ausspinnt) Und 2011 haben wir es dann endlich geschafft diesen Träumen auch Tatsachen folgen zu lassen. Wir haben schon eine Handvoll Auftritte gespielt und es ist sehr gut angekommen, da dachten wir uns wir machen doch einfach weiter. Momentan sind wir gerade dabei unsere erste CD aufzunehmen. Ob nun 4NonBlondes, Amy MC Donald, Tracy Chapman oder Klassiker wie Hotel California. Nichts ist vor uns Sicher .....

 

Besetzung:
 
Verena Gnibba - Vocals
Karin Rosenberg - Bass & Percussion
Hauke Rosenberg - Guitar